Dessine-moi Un Bouftou
Donnerstag 22 Mai - Sonntag 25 Mai | Caves Tavelli
Im Jahre 2001 ist die Stiftung Ankama ein IT-Beratungsunternehmen. Zwei Jahre später beschäftigt die Firma ungefähr 10 Angestellte. Zu diesem Zeitpunkt entwickelt sie mit ihrer Filiale Ankama Studio ihr erstes richtiges Spiel, Dofus. Es wird komplett in Flash realisiert und die Beta-Tests beginnen im Oktober 2003. Im nächsten Jahr, nach fast einem Jahr Beta-Test, wird das Spiel via Internet vertrieben und seither gibt es regelmässig Updates. Als Höhepunkt im Mai 2004 wurde dieses Spiel dann zum Doppelsieger des Flash Festivals erkoren. 2005 kam die Bestätigung für das Studio: das Spiel wird endlich anerkannt, im September erscheint nach zwei Monaten Beta-Tests eine englische Ausgabe, und der Verlag Ankama wird gegründet, um "Papierprodukte" zu entwickeln.
Schlussendlich beginnt dann das "Studio" mit der Entwicklung eines zweiten Spiels, Dofus Arena. Im Jahre 2006 werden die Beta-Tests von Dofus Arena fortgeführt. Auch eine Folge von Dofus, Wakfu, ist im Kommen, in Form von einem Spiel und einer Fernsehserie. Die Firma beschäftigt heute über 60 Angestellte.
Die Ausstellung:
Wie kann man vom Videogame, beim unerhörten Rhythmus der Manga-Publikationen, zum Comics gelangen ? Das Studio Ankama gibt die Antwort darauf !
15 Tafeln führen uns mit der Ausstellung « Dessine-moi un Bouftou » in die Welt des Ankama-Verlags, wo verschiedene von Videogames inspirierte Comicsprojekte im Gange sind. Dort können sie auch entdecken, wie das Dofus-Team bei der Studioarbeit funktioniert. Es ist zusammengesetzt von einem Drehbuchautoren, einem Chefdesigner für die Personen, einem Dekorateuren und einer Person, welche sich mit dem Grauwerten und den Rastern befasst.
Aber das Team hat sich sehr verändert, bis es zu dieser Aufgabenaufteilung gekommen ist. Das Resultat erscheint in der Form von Manga mit 4 Seiten pro Tag. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Etapen, um eine fertige Seite zu erhalten. Es wird ebenfalls gezeigt, in welchem Masse alle Personen potentiell "ersetzbar" sind, womit das Problem der Originalität des Werks und des Begriffs "Autor" gestellt wird.
Diese Ausstellung zeigt ebenfalls andere Formen und Formate von Mangas "à la française". Pandala ist ein Farbcomics (Gouache) ohne Text. Dofus-Arena ist eine typische shônen Manga, mit einem nicht so regelmässigen und schnellen Rhythmus. Dofus Monster ist eine andere Variante, welche eine Sammlung einweiht, wo verschiedene Talente von Dofus ausgehend einen aufeinanderfolgenden, narrativen Text erarbeiten. Jedes Volumen von Dofus Monster wird effektiv von einem anderen Künstler gezeichnet werden.
Parallel zu dieser Ausstellung können Sie in der Kellerei Provins das Dofus entdecken, das MMRPG Game (Massively Multiplayers On line Role-playing Game).


